Post und Tchibo werden eins
Nachdem ich für eine talentierte Künstlerin (ich sag zu ihr auch “Tochter”) über 50 Bilder zum Ausmalen ausgedruckt habe, musste ich mich auf den Weg machen und Moneten fürs weiße Gold, auch Papier genannt, ausgeben. Gesagt, getan, los! Und dann das…
Warum?
Was mich dazu bewegt hat, meinen Einkauf bei der Deutschen Post zu tätigen, frag ich mich immer noch. Vielleicht die Lage der nächsten Filiale? Mag sein, ich geb’ mal heutigen Sonnenstrahlen die Schuld.
Gelb macht glücklich
Ich also in die knallgelbe Filiale rein, schnapp’ mir eine Packung Druckpapier “Office Basic” und ab zur Kasse. Am Schalter bezahle ich meinen smarten Einkauf und frage den Verkäufer – selbstverständlich nett und höfflich – nach einer Plastiktüte. Und dann passiert es: Der ältere Mann, als ausgesuchter Repräsentant der Deutschen Post, reicht mir – ganz nach dem Motto “Service-Wüste? Nicht bei uns!” – eine knallblaue Tasche mit einem gelben Schriftzug “Tchibo” rüber… Nein, ich hab mich nicht verschrieben! Tchibo:
Versehen?
War mein Lachen an dieser Stelle unangebracht? Sollte ich dagegen die Geste als Beleidigng verstehen? Hab ich in letzten Tagen, Wochen, Monaten als letzter Mensch auf der Erde etwas verpasst? Etwa gewisse Kooperation der Unternehmen oder noch schlimmer eine Übernahme? Oder passiert es erst in der Zukunft und sie haben sich jetzt verraten? Auch hier geb’ ich die Schuld der Zeitarbeitfirma, die den ahnungslosen Mann entweder in die verkehrte Richtung geschickt oder an den falschen Arbeitgeber überwiesen hat.
Weiter so
Da werden Unmengen an Milliarden für Marketing, Vorstände und Werbung ausgegeben und bei solch einfachen Dingen wird schrecklich und sauber versagt. Schade und Schande, Postmänner.
P.S.
Der Name des Beitrags soll natürlich ein Witz sein, der erste April ist ja bald.
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