Blick zurück oder Geld verdienen mit einem Blog

Geld Euro verdienenMehrmals in der Woche werde ich per E-Mail gefragt, was dieser Blog kontinuierlich an Umsatz generiert. Der Hintergedanke der Anfragen: Lohnt es sich heutzutage noch Blogs auf die Beine stellen, nur um damit nennenswerte Erlöse zu erwirtschaften?

Ziele definieren
Bevor ich mit der Analyse meiner Einnahmequellen anfange, soll ein wichtiger Faktor gesagt und nicht ungeachtet bleiben: Primäres Ziel dieses Blogs war und bleibt “Wissen teilen” und in keiner Weise “Geld verdienen”. Die AdSense-Werbung ist erst mit der Zeit hinzugekommen und beinhaltete bis vor Kurzem lediglich eine einzige Anzeige pro Webseite, die zum Selbstläufer wurde. Ganze 6 Monate später habe ich mich entschlossen eine weitere Werbezeile ins Repertuar aufzunehmen.

Besucher verwöhnen
Insgesamt hab ich darauf Wert gelegt, dass die Werbung sehr dezent und in keinem Fall aufdringlich erscheint – dem wiederkehrenden Leser zuliebe. Schliesslich weiss jeder aus tagtäglicher Erfahrung: Werbelastige Seiten im Web sind unbeliebt und werden nur dann wieder aufs Neue angesteuert, wenn diese einen einmaligen und kostbaren Mehrwert zugänglich machen. Daraus ergibt sich folgende Feststellung: Auch wenn die von mir verfasste Artikel als Synonym für Wertigkeit stehen, musste man sich als “Unternehmer” in irgendeiner Weise von der Konkurrenz absetzen. Dies wurde durch die reduzierte Anzahl der Anzeigen erledigt und dadurch auf zusätzliche Werbeeinnahmen verzichtet – mit der Hoffnung, meine Besucher wissen es zu schätzen.

Psst, zwischen uns
Ein Geheimnis möchte ich gerne noch lüften: Der Blog war eigentlich als Playground für das wpSEO-Plugin gedacht. Nach wenigen Beiträgen und der Fertigstellung des Plugins sollte notepad wieder offline gehen. Doch das SEO-Plugin für WordPress und die Artikel im Blog fanden so einen großen Anklang, dass ich beide “Produkte” mit ausreichender Portion an Motivation weiterführen wollte – was ich auch immer noch mit Vergnügen mache.

Nun aber zurück zum eigentlichen Thema.

AdSense als stabile Einnahmequelle
Ein kleines Vermögen kann sich ein Blogbetreiber mithilfe von Google AdSense bilden: Bei aktuellen und gut geschriebenen Beiträgen mit interessanten Keywords werden seitens Google auch gut bezahlte Anzeigen geschaltet, die über eine außerordentliche Themenrelevanz besitzen und ausgesprochen gerne angeklickt werden. Die zwei Anzeigen (1 x im Content, 1 x vor Kommentaren) pro Seite bringen monatlich zwischen 100 und 200 US Dollar ein. Auch jetzt, wo ich keine Zeit für Beiträge finde, bleibt die Anzahl der Klicks auf Werbeflächen nahezu konstant. Ferner ist AdSense die pflegeleichteste Werbeart überhaupt.

Zusatzinfos am Rande
An Googles Produktempfehlungen nehme ich nicht teil und an einem hellen Tag besuchen durchschnittlich 500 Interessenten diesen Blog.

Gut Ding will Weile haben
Nicht zu vergessen gilt auch die traurige Tatsache, dass ein Blog erst nach Monaten intensivster Anstrengung für erste bedeutende Umsätze auf dem (AdSense-)Konto sorgt. Bis dahin heißt es für jeden Starter: Kontinuierlich lesenswerte Kolumnen veröffentlichen, sich um die Werbung, Promotion und Suchmaschinenoptimierung (SEO) des Blogs kümmern, Beziehungen aufbauen und Leser bei der Laune halten. Und immer dran denken: Keine Umsätze ohne Besucher.

Schlussstrich in der Rechnung
Letztendlich entscheidet jeder für sich, ob die in den Blog investierte (Frei)Zeit durch generierte Umsätze ausreichend genug abgegolten wird und wie “klein” das erwirtschaftete Kleingeld wirklich ist. Mich hat der Blog und die damit verbundenen Recherchen für Beiträge mindestens 2 Stunden täglich gekostet (Schreiben und Veröffentlichen exklusive).

Viele der Blogger geben sich dagegen mit aufgebautem Prestige = Erfolg innerhalb der Blogosphäre zufrieden und nutzen die verdienten Moneten für die Deckung zum Beispiel der Hosting- und AdWords-Kosten. Und da kann ich nur zustimmen: Das reicht völlig.


Über den Beitrag

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